Azienda Agricola
CORNAREA

Via Valentino
12043 Canale d'Alba (Cn)
Tel. +39 0173 65480 - +39 0173 65 636



Unser Weinbaubetrieb     Das Gebiet des Roero, welches sich ueber eine Landschaft von besonders einnehmender Schoenheit erstreckt, zeugt trotz seines wilden Aufbaues von der Anwesenheit des Menschen durch das Mosaik der Pfianzungen, die sich zwischen Eichen-, Kastanien- und Pinienwaeldern breitmachen, weiche einander wunderschoen mit Landstrichen abwechsein, auf denen Weinstoecke, Obstbaeume, Erdbeeren und Spargel gedeihen.
Inmitten dieses ansprechenden Gebietes laufen die Strassen, die die steiien Huegel zwischen Monteu und Santo Stefano Roero verbinden, in der Naehe der ersten Haeuser von Canale zusammen, um von dort, endlich Ruhe findend, auf dem Huegeikamm weiterzuiaufen. Die Haenge falien hier weicher ab und sind durch die genaue Geometrie der Weinberge modelliert.
Auf der Anhoehe befindet sich ein Herrschaftshaus von anmutiger Architektur in dominierender Lage ueber einem fuenfzehn Hektar grossen Weinberg: la CORNAREA.
Dia 1908 von einer der zu jener Zeit bekanntesten Persoeniichkeiten, dem Rechtsanwalt Eugenio Grilione, erbaute Villa, spiegelt ihrerseits die Sorgfalt wider, mit der der beruehmte Mann seibst die Weinstoecke anpfianzen liess.
Heutzutage empfaengt den Besucher kein angesehener Gerichtsanwait, sondern eine freundliche Dame, die ihren Charme mit Unternehmungsgeist und Kompetenz auf oenologischem Gebiet zu verbinden weiss: Frau Francesca Rapetti.
Sie ist es die, mit Hiife ihres Mannes, das Weinbau- und Weinkeiiereiunternehmen CORNAREA leitet, welches sich im Roero eines Primates auf Grund seiner rationalen und modernen Strukturen ruehmt. Mit typisch weiblicher lntuition hat sie die Produktion des Unternehmens gepraegt, in der Ueberzeugung, dass die der Sonne zugewandten Huegelabhaenge, die Bodenbeschaffenheit und die herrschenden mikrokiimatischen Umstaende des Grundbeiitzes,,danz besonders zum Anbau von Weinstoecken geeignet sind, deren Reben e์hen Wein grosser Feinheit und Eleganz ergeben, von wohiigem Bouquet, intensiv und gewinnend im Geschmack: den Arneis.
Das Unternehmen CORNAREA har sofort an diesen Wein geglaubt und, als erstes in diesem Raum, in die gaenziiche Renovierung der Aniagen und in die Wiederaufnahme einer "seltenen" Rebenart investiert, die sich heutzutage der "Denominazione d'Origine Controllata = D.O.C. (der Kontrollierten Ursprungsbezeichnung) ruehmt. Die Liebe zu diesem Weisswein hat alierdings eine Konzession eingeraeumt, die in einem Gebiet, in dem die Rotweine etwas mehr als eine Tradition bedeuten, einieuchtend ist. Besondere Anziehungkraft uebte naemlich jener ROERO mit D.O.C. - Bezeichnung aus, etwas launisch, jedoch angenehm im Geschmack, der aus der Keiterung von Nebbiolotrauben hoechster Qualitaet gewonnen wird und zwar gerade zu einem Zeitpunkt, da sie ihr Bestes fuer den Wein hergeben koennen.
Angefangen bei den Huegein bis zu den Keiiereien wandelt sich die Leidenschaft fuer den Weinstock zum Koennen, und der Mensch beweist tatsaechlich Talent, indem er die urspruenglichen Eigenschaften der Trauben,ihre Qualitaet und ihren Saft veredeit.
Auch darin hat die Firma CORNAREA eine praezise Wahi getroffen, idem sie mit Hiife der modernen Technologie vorgeht, jedoch gemaess der Rhythmen und der Erfahrungen der Tradition.
Das Ergebnis findet man im Glas, in welches Koennen und Muehe, lntuition und Forschungswille muenden. Ali dies machen die mit "CORNAREA" gezeichneten Weine aus, ein Markenname, der nunmehr fuer hohe Quaiitaet und unbestreitbares Prestige gilt.
   










Unser Weine    

ARNEIS

DER WEIN
Als Wein von ausserordentiicher Eleganz, gibt der Arneis Cornarea sogleich zu verstehen, weshaib dieser - noch seltene - Piemonteser Weisswein so grosse Erfolge verzeichnet.
Die ganz leicht ins Heugeib tendierende Farbe laesst das zarte vom Gias aufsteigende an Blumen und frisches Obst erinnernde Bouquet erahnen, und er mundet trocken und delikat, wobei im Gaumen ein sehr angenehmer Mandeinachgeschmack verbieibt.
Die Arneistrauben finden im Roero ihr ideales zu Hause: wahrscheinlich stammt diese Rebenqualitaet aus diesem Gebiet "schwieriger" Huegel, und sie verdankt ihre Wiederaufnahme und ihren ausgedehnten Anbau der Firma Cornarea, der sie sich - sozusagen - erkenntiich zeigt, indem sie in den zum Weingut gehoerigen Weinbergen Reben hoechster Qualitaet heranreifen laesst.

DER WEINBERG
Gemeinde: Canale d'Alba
Oberfiaeche: 12,5 Hektar
Rebenqualitaet: Arneis
Pfropfentraeger: Kober SBB
Anbaudichte: 4000 Weinstoecke pro Hektar
Anbauart: Spalieranbau mit "Guyot"-Beschneidung
Mittiere Hoehe: 280 m ueber d. Meeresspiegel
Hauptausrichtung: Osten; Suedosten; Nordosten: Westen
Boden mit charakteristischem Hauptanteil an eisenhaltigem Sand und Ton
Anbaujahre: 1977 - 1978 - 1979

   
DIE GASTRONOMIE
Es handelt sich um einen aeusserst vielseitigen Wein, der - auf Grund seiner Struktur - ausgezeichnet zu den Vorspeisen (kalt und warm) und zu wuerzigen ersten Gaengen (Risotti und Suppen) passt, ohne dabei Kaese, spezieli solche mittierer Reife, zu verachten. Natuerlich ist er herriich zu "weissem" Fleisch (Gefluegel und Kaninchen) und zu Fisch: Meerestrueffei, Austern, Risotti mit Krebsen, geduensteter Fisch mit aromatischen Kraeutern unterstreichen besonders die Harmonie und die Eleganz sowie die Eriesenheit des Geschmackes.

     

ROERO

DER WEIN
Als edier Spross der Nebbiolotraube, lockert er die typische Strenge und verfeinert den ihr eigenen Charakter mittels eines kleinen Prozentsatzes von Arneis (5% ca.), der ihn wirkiich sehr angenehm munden laesst, und man versteht sehr wohi, warum er - bereits seit der Zeit der Savoyer - zaertiich "Nebbiolino" genannt wurde. Mit einem Aikoholgehalt von 120 und einem Gesamtsaeuregrad von 5 Promilie, praesentiert sich der Roero Cornarea, in seiner Jugend und Frische, angenehm "neu" in seiner Klassizitaet, sueffig, von nicht zu intesiver rubinroter Farbe, reich an Frucht- und Blumendueften. Ausser der Weichseikirsche, der Rose, dem Veiichen, laesst sich eine leichte Gewuerzkomponente erkennen, die sich auch sehr angenehm im Gaumen Kundtut, wo ein trockener und warmer, harmonischer und samtener Geschmack das Genussmoment kraeftigt und abrundet.

DER WEINBERG
Gemeinde: Canale d'Alba
Oberfiaeche: 2,5 Hektar
Rebenqualitaet: Nebbiolo
Pfropfentraeger: Kober SBB
Anbaudichte: 4000 Stoecke pro Hektar
Anbauart: Spalieranbau mit "Guyot"-Beschneidung
Mittiere Hoehe: 290m ueber d. Meeresspiegel
Hauptausrichtung: Sued 1 Suedwesten
Boden: mit charakteristischem Hauptanteil an eisenhaltigem Sand und Ton
Anbaujahre: 1981-1984

   
DIE GASTRONOMIE
Der Roero Cornarea mundet besonders zu schmackhaften und anregenden Vorspeisen, zu "weissem" Fleisch (Gefluegel und Kaninchen) und zu wuerzigen ersten Gaengen. Nach wenigstens ein Jahr lang dauernder Verfeinerung passt er ausgezeichnet zu "rotem" Fleisch (Kaib-, Rind- u. Schweinefleisch), Wildbret und Kaese.

     

TARASCO

AUSBRUCHWEIN AUS ARNEIS
Das besondere Mikrokiima des CORNAREA-Gebietes: feuchtwarm waehrend des Tages und kalt waehrend der Nacht, laesst auf den bereits reifen Arneistrauben eine Faeule entwickein, die "Botrytis Cinerea" bzw. "Edelfaeule". Diese umgibt die Beeren und entzieht ihnen Fluessigkeit, wodurch der Zuckergehalt steigt. Der Wasserveriust belaeuft sich ungefaehr -auf 60%, wodurch verstaendlich wird, welcher Reben- "Reichtum" auf den Wein uebertragen wird. Die Weiniese erfoigt in verschiedenen Phasen, um die zur richtigen Ueberreife gelangten Beeren zu lesen. Die Gaerung stelit sich auf Grund des grossen Zuckerprozentsatzes, die auf die Hefen hemmend wirken, schwierig an. Sie wird unterbrochen, wenn der Wein einen Aikoholgehalt von 14,50 - 150 erreicht hat. Die Lagerung des Tarasco edoigt in Faessern aus Allier mit einem Fassungsvermoegen von 225 Litern und erstreckt sich ueber drei oder mehr Jahre. Der Tarasco ist ein sehr langlebiger Ausbruchwein. Als junger Wein praesentiert er sich intensiv heugeib bis goldgeib, im Verlauf der Jahre jedoch erwirbt er stark goldgelbe Reflexe. Das Bouquet erinnert an geroestete Haseinuesse, gruene Nussschale, Honig, Quittenmarmelade und Lilienbiumen. Der Geschmack des Tarasco ist von grossem Koerper und grosser Eleganz; er ist rund und schmeicheind und ist unvergleichlich an Kraft und Kadenz. Der Tarasco soli mit ungefaehr 80 C serviert werden. Am besten passt er zu pikanten Kaesesorten, wie z.B. Gorgonzola, Castelmagno oder Roquefort. Unter den Suessspeisen bringt er ganz besonders den Geschmack der Trockenbaeckerei zur Geltung.